Dicht- und Klebemittel

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neuens
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Dicht- und Klebemittel

Beitragvon neuens » Montag 8. Februar 2016, 18:32

Moin liebe Gemeinde,

bei meiner Restaurierung meines Dethleffs Globetrotter komme ich nun langsam in die Phase, wo ich die Außenbleche wieder anbringe. Diese sind nun natürlich an den Kanten ordentlich einzukleben und abzudichten.
Nach einigen Recherchen im Netz und sonstigen Hinweisen möchte ich nun hier mal bei den Erfahrenen nachfragen, welche Produkte für den jeweiligen Zweck (Kantenverklebung/-dichtung, Aluleisteneindichtung, Abdichtung der Lüftungsgitter, Abdichtung des Dachfensterrahmens) geeignet sind bzw. von euch mit welchem Erfolg verwendet wurden?
Folgende Produkte sind mir während meiner Recherche unter gekommen, die ggf. für den einen oder anderen Zweck dienen könnten:
* Sika Lastomer 710
* Sikaflex 221
* Dekaseal 8936
* Terostat 2759
* MEM Bitumen
* MEM KlebenPlus
Hat jemand Erfahrung mit den genannten Produkten?

Ich freue mich, wenn ich noch den einen oder anderen hilfreichen Tipp von euch bekomme.

In diesem Sinne, Rainer
Kali C425 - 1966, Alpenkreuzer Senior - 1969, Klepper Piroschka - 1970, Eckel TouriCamp (Autodachzelt) - 1955, Pionier Wigwam (Zelt) - 1955, Vollschutzzelt Herntrei Comfort - 1968, Ferienzelt Nordland Universal - 1967

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Piro
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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Piro » Montag 8. Februar 2016, 18:58

Hallo Rainer,
das ist ja die richtige Arbeit für dieses Schei..wetter.
schau mal hier : :) da gibt es für all deine Probleme das richtige Dichtmittel.

http://dekalin.de/dekalin-caravan-anwendungsbereiche


Daniel ;)
Klepper Piroschka 1969, La Prarie "Domaine"Zelt 1964

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goga
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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon goga » Montag 8. Februar 2016, 22:31

Dekalin oder Sikaflex, beide Produkte sind gut. :D Sikaflex läßt sich überstreichen, Dekalin eigentlich nicht. :)

Persönlich habe ich auch gute Erfahrung mit All-Fix aus dem Baumarkt gemacht. ;)
Gruß --- Godi & Gaby ---

Lieber mit dem Fahrrad zum Strand, als mit dem Porsche zur Arbeit ----- :D

Puck62

Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Puck62 » Dienstag 9. Februar 2016, 12:13

Hallo Rainer,

ich habe in den letzten Jahren Sikaflex verwendet und gute Erfahrungen damit gemacht. Eine Tube in schwarz wartet noch bei entsprechendem Wetter auf den Einsatz. Zu Langzeiterfahrungen ab fünf Jahren kann ich allerdings nichts sagen.

Gruß
Günter

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Aeon
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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Aeon » Dienstag 9. Februar 2016, 13:22

Hallo Rainer,

oh, genau das gleiche steht mir auch noch bevor, da lese ich mal mit Spannung mit.

Mit Sika-Butyl (oder Lastomer) 710 habe ich schon gearbeitet.
Im unsichtbaren Bereich ist es eine gute Sache; die Butyl-Paste ist schön zäh, lässt sich dank Kartusche gut dosieren und verarbeiten und scheint wirklich dauerelastisch und damit auch dicht zu bleiben.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass durch das Rütteln des Wohnwagens und/oder auch durch Wärme sich immer mal wieder etwas Butyl an den Dichtflächen herausdrückt, was man dann abmachen muss. Das entfernen geht aber sehr gut, vorrausgesetzt man benutzt einen glatten Wagenlack, von dem es Rückstandsfrei abgeht. Von meinem weiß gestrichenen Camper geht das schwarze Sika-Butyl jedenfalls leider nicht ganz ohne Verfärbungen ab.

Das Dekaseal hatte sich Dirk (Camperduke) vor kurzer Zeit bestellt, nachdem wir auch schon nach dem passenden Produkt gesucht hatten. Er hat aber, so denke ich, noch nicht mit gearbeitet...

Hinter den Zierleisten hatten wir uns eventuell Deka Butyl-Tape (oder ähnliches) vorgestellt, da dort original auch eine ähnliche Masse vorhanden war. (Sieht aus und riecht auch wie das Sanitärkit "Plastik-Fermit)


Dirk und ich sind beide noch am recherchieren, wo wir die passenden Dichtungen für die Dethleffs-Wagen herbekommen. Der Händler, von dem ich schon ein paar Sachen hab, und bei dem ich auch fast alle Dichtungen in seinen Listen gefunden habe, meldet sich nach mittlerweile 4 EMail-Anfragen (die erste schon vor Weihnachten...) einfach nicht zurück. Vielleicht können wir uns da ja mal kurzschließen?

Viele Grüße,
Stefan

Wigwam-Opa
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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Wigwam-Opa » Dienstag 9. Februar 2016, 19:56

Hallo,
ich habe zum Dichten und Kleben immer Sikaflex benutzt-und war immer bestens zufrieden damit. Großer Vorteil: es ist überstreichbar.

Gruß
Herbert

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neuens
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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon neuens » Mittwoch 10. Februar 2016, 11:39

Moin zusammen,
da sind ja schon ein paar schöne Tipps eingetrudelt. Vielen Dank für eure Mithilfe.

Ich glaube, ich versuche es nun mit folgenden Produkten:
* Soudal Fix-All Flexi (ehem. Classic) für das Abdichten der Blechkanten und des Dachfensterrahmens
Vorteil: überlackierbar, ab 0 Grad zu verarbeiten
Die Sika-Produkte brauchen mindestens 10 bis 15 Grad Temperatur zum verarbeiten. Das ist derzeit bei mir in der Halle nicht zu gewährleisten. Ich hätte sonst Sikaflex 221 probiert.
* Sika Lastomer 710 für die Aluleisten und Lüftungsgitter
Vorteil: abtupfbar, wieder trennbar
Ich denke, wenn es an die Leisten und Lüftungsgitter geht, haben wir wieder dauerhaft Temperaturen über 15 Grad...

So, dann will ich mal mein Glück versuchen ;-)

Rainer
Kali C425 - 1966, Alpenkreuzer Senior - 1969, Klepper Piroschka - 1970, Eckel TouriCamp (Autodachzelt) - 1955, Pionier Wigwam (Zelt) - 1955, Vollschutzzelt Herntrei Comfort - 1968, Ferienzelt Nordland Universal - 1967

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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Aeon » Mittwoch 10. Februar 2016, 13:18

Mahlzeit,

Die Eigenschaften von diesem "Soudal Fix-All Flexi" klingen wie gemacht für Deinen Einsatzzweck, ich bin schon sehr auf Deine Erfahrung gepannt :)

Wie verklebst Du eigentlich die Blechkanten? - Löst Du alle Nägel der Überlappungen und hebelst das Blech etwas weg?

Die Rahmen der Dethleffs-Dachfenster ist problematisch und meiner Meinung nach eine Fehlkonstruktion, es muss dort irgendwann mal Wasser eindringen. Ich habe ja schon mal einen Beduin (1963) komplett abgerüstst, der Übergang von der Dachhaut zum Rahmen hätte man damals meines Erachtens anders ausführen müssen. So steckt in jeder der vier Ecken ein kleines gedengeltes Blechstück (Alu geschweift), was wohl mitunter vor eindringender Feuchtigkeit schützen soll. Allerdings war diese Lösung damals nicht unbedingt das gelbe vom Ei, und die Überlappungen wurden auch nicht besonders gut ausgeführt. Meiner Meinung nach sollten Blechüberlappungen allein schon so ausgefüht sein, dass sie kein Wasser eindringen lassen. Eine Abdichtung sollte allenfalls ein zusätzlicher Schutz gegen ungünstige Situationen sein (wie Fahrtwind, seitlicher Regen, aufsteigende Feuchtigkeit etc.).
Nun ja, ich sehe eine 100%ige Abdichtung am Dachfenster einzig allein mit einer ordenlichen Wulst Dichtpaste um den Übergang Dach/Rahmen gegeben... :roll:
Vielleicht lasse ich mir mal einen nahtlosen Rahmen fertigen, der exakt über den Fensterrahmen passt, und den ich dann am Übergang einkleben kann.

Viele Grüße & viel Erfolg!,
Stefan

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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Aeon » Mittwoch 10. Februar 2016, 13:23

Das ist übrigens einer dieser Blech-Übergangswinkel, die unter (!) das Dachblech gelegt wurden:

Bild

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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon neuens » Mittwoch 10. Februar 2016, 13:54

Hallo Stefan,
ich meine mich zu erinnern, dass dieser Blechwinkelstreifen bei dem Globetrotter (den ich geschlachtet hatte) sogar umlaufend war. Grundsätzlich ist diese Konstruktion ja auch machbar, wenn alle Flächen gut eingedichtet wurden.
Bei meinem Restaurierungsobjekt werde ich aber nur die alte Dichtmasse in der Kante entfernen und eine neue Linie drum herum ziehen. Dies soll dann überlackiert werden.

Die Bleche unterhalb der Gürtellinie wurden ja schon vor vielen Jahre demontiert. Da wurden die Nägel gezogen und die Kanten etwas aufgehebelt, damit man das untere Blech herausziehen konnte.
Ich bin selbst ganz gespannt, wie das wieder zusammen gefügt werden kann. Ich habe mir neue Nägel aus Aluminium besorgt, mit denen ich die Bleche wieder fixieren/befestigten will. Die passenden Nägel waren gar nicht einfach zu finden... Aber das Netz gibt dann doch alles her :-)

In diesem Sinne, Rainer
Kali C425 - 1966, Alpenkreuzer Senior - 1969, Klepper Piroschka - 1970, Eckel TouriCamp (Autodachzelt) - 1955, Pionier Wigwam (Zelt) - 1955, Vollschutzzelt Herntrei Comfort - 1968, Ferienzelt Nordland Universal - 1967

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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Piro » Donnerstag 11. Februar 2016, 06:48

Hallo Rainer,
bei Alunägeln und Blech fällt mir das Thema Kontaktkorrison ein.
Kann es da bei den Materialien zu Problemen kommen ?
Nicht das deine Arbeit nach ein paar Jahren umsonst gewesen ist. :(

Grüße Daniel
Klepper Piroschka 1969, La Prarie "Domaine"Zelt 1964

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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon neuens » Donnerstag 11. Februar 2016, 08:35

Moin Daniel,

genau wegen dem Thema Kontaktkorrosion nehme ich Alu-Nägel. Die Bleche sind ja auch aus Aluminium. So hoffe ich, wird ein Schwachpunkt weniger vorhanden sein.

In diesem Sinne, Rainer
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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Aeon » Donnerstag 11. Februar 2016, 11:48

Hallo Rainer,

Nägel aus Aluminium... eine gute Idee :)
Ich habe jetzt noch nicht nach gesucht; vielleicht kannst Du mir spontan eine Adresse geben, wo Du die mal her hast?
An meinem Beduin muss ich ja auch noch die unteren Bleche ringsherum abnehmen, um an das Holz zu kommen. Gemein ist ja, dass die oberen Bleche genau über die Nägel und Schrauben ragen... :? ;)
Hast Du Dich eigentlich schon mit dem Thema Dichtungs-Profile auseinander gesetzt?

VG, Stefan

king375

Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon king375 » Sonntag 14. Februar 2016, 02:31

Moin moin Gemeinde.

Ich verarbeite die genannten Kleb und Dichtmittel ja täglich und bekomme in der Firma praktisch jeden Wasserschaden in den Terminkalender........

Produkte von Dekalin verwende ich nicht mehr. Die abtupfbare Dichtmasse ist nach meiner Erfahrung nicht so lange wasserabweisend wie das Produkt von Teroson (Terostat 2759).

Ausgetauschte Holzleisten im Sandwich verklebe ich mit Caravan Kleber von Technicoll.
Unter den Kantendichtgummis verwende ich Terostat 2759 von Teroson. Flächen vorher gründlich entfetten! Nach dem Verschrauben der Aluleisten lege ich noch eine Naht dieses Mittels in die Nut auf die Schraubenköpfe und ziehe erst dann den Abdeckkeder ein. So verhindere ich das Wasser über die Schraubenköpfe erneut in die Kanten eindringen kann. Dieses Dichtmittel lässt sich auch prima zusätzlich unter die Fenstergummis spritzen....

Vor dem Abtupfen feuchte ich immer alles (auch die Hände) mit Seifenwasser an - geht dann wesentlich leichter:)

Für Verklebungen und zum Verfugen verwende ich Kleb und Dicht von Petek. Gibt es in verschiedenen Farben und auch in Transparent (ist glasklar und bleibt es auch!) Lässt sich prima verarbeiten - praktisch wie Silikon. Festigkeit und Haltbarkeit vergleichbar wie Produkte von Sika. Verfugen geht aber wesentlich leichter und sauberer als mit den Produkten von Sika!!!!!
Kleiner Tipp: Klebeflächen leicht anrauen und entfetten. Bei größeren Ansprüchen an die Festigkeit kann auch der Primer von Sika zusätzlich verwendet werden.

Beim ankleben größerer Teile (Solarplatten, automatische Sat-Anlagen usw.) verwende ich Sika (anrauen, entfetten und primern). Wird hier wohl keiner von Euch auf seinen Oldie Kleben - soll auch nur als Beispiel hier genannt sein da diese Teile tatsächlich nur geklebt werden!

Dachluken setze ich grundsätzlich mit den Dichtbändern ein. Dachluken die mit Terostat, Dekalin oder mit Sika eingesetzt wurden werden wieder undicht! Auch hier penibel die Dichtflächen reinigen und entfetten. Leichtes anwärmen bei geringen Temperaturen erleichtert das zusammendrücken der Dichtschnüre sehr.

Die Seitenwandbleche würde ich mit Tesrostat 2759 auf das Holzgerippe anheften. Die kantenfuge dann abkleben und mit Kleb und Dicht glatt versiegeln. Nach dem austrocknen (ca. 24h) würde ich dann Terostat 2759 satt auftragen und in dieses Bett die Gummidichtung legen. Aluleiste anschrauben (Niroschrauben). Auf die Schraubenköpfe dann wie oben schon beschrieben ebenfalls Terostat 2759 und dann den Keder einziehen.

Bauteile wie Heckleitern, Dachreling usw. setze ich immer mit flachen Dichtbändern von egotape an. Auch hier gründlich reinigen und entfetten.


Auf diese Weise habe ich in den letzten Jahren eine Menge verrottete und oder kaltverformte Wohnwagen und Reisemobile jeglichen Alters (natürlich auch eine menge Oldtimer) repariert / restauriert - undicht zurückgekommen ist bislang noch keiner - scheint also so zu funktionieren;)

Bodenplatten von unten nicht mit Bitum oder Wachs absperren!!! Lasst das Holz offenporig und behandelt es nur mit Holzschutzmitteln.

Nägel würde ich in keinem Fall verwenden! Nur Niro Schrauben - das Thema Kontaktkorrosion ist damit dann auch Geschichte.

Ach und noch was:
Wenn ihr Seitenwandbleche abgenommen habt dann macht euch die Arbeit und reinigt und lackiert die Rückseite der Bleche. Dadurch verhindert ihr Alufras :)


Viel Freude beim Basteln....
Dirk

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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Piro » Montag 15. Februar 2016, 06:49

Hallo Dirk,
vielen Dank für die ausführlichen Erfahrungsberichte.
Leider finde ich es grob fahrlässig hier sowas dem Laien zu schreiben:

"Beim ankleben größerer Teile (Solarplatten, automatische Sat-Anlagen usw.) verwende ich Sika (anrauen, entfetten und primern). Wird hier wohl keiner von Euch auf seinen Oldie Kleben - soll auch nur als Beispiel hier genannt sein da diese Teile tatsächlich nur geklebt werden!

Ich möchte mir nicht die mehrere Kilo schwere Satanlage/Solarplatte auf der Autobahn vorstellen bzw was diese anrichten kann. :?
Solche großen Teile gehören zusätzlich , zum Kleber, verschraubt !

Wenn "Profis"das so machen, wissen sie (hoffentlich) was sie tun, nur der Laie hat keine Ahnung von Auftragsmengen , Auftragsform u.s.w.

Gruss Daniel
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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon kaefertreter » Montag 15. Februar 2016, 16:30

Daniel,
da bist Du aber nicht mehr :shock: auf dem Stand der Technik.
Ganze Aufbauten werden heute nur noch verklebt, im PKW bereich wird teilweise
verklebt was früher geschweißt wurde.
Laien sollten grundsätzlich die Finger von sowas lassen oder am besten jemanden
dazuholen der sich damit auskennt. Bei falscher Vorbereitung nützt das beste Mittel nichts :!:
Viel wichtiger bei den ganzen Ausführungen zu dem Thema finde ich die genaue
Bezeichnung des Kleb/Dichtstoffes.
Sika zB kann alles sein, also 221,222,228,252,260,360 515,515FC.......... und endlos so weiter.
Ich finde Dirks Beitrag da schon sehr hilfreich und bei Fragen oder Unsicherheit würde ich Ihn
dann vorher noch eben kontaktieren.
Gruß Michael

Lieber voll heimkommen als leer ausgehen ;)

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Piro
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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Piro » Montag 15. Februar 2016, 17:14

Hallo zusammen,
Hallo Michael, ich weiß , ich weiß..
Ich klebe Dir ganze Vorhänge heute zusammen , ohne eine einzige Näh-Naht am Vorhang..... :D ;)

Ich wollte nur anmerken , das das Klebethema etwas für den " Profi" ist und der Wochenendlaie sich , wenn er kleben möchte, sich vorher überlegt sollte was er tut.
Und eine vollautomatische Sat-Antenne / großes Solarpaneel würde "ich " immer noch zusätzlich anschrauben. ( dann kann ich Nachts ruhiger schlafen ) :lol:
Nicht ohne Grund haben diese mind. 4 Montagepunkte für eine Verschraubung am Montagesockel.
Mir ist bewusst was die Klebetechnik heute alles kann... ;) schließlich habe auch ich jeden Tag im Betrieb mit Klebstoffen zu tun.

Gruss Daniel
Klepper Piroschka 1969, La Prarie "Domaine"Zelt 1964

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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon Wigwam-Opa » Dienstag 16. Februar 2016, 16:36

Hallo Leute,

Schon in der "guten,alten Wohnmobilselbstausbauerzeit", im letzten Jahrhundert, haben wir die, gerade zaghaft im Handel auftauchenden Solarpaneele,schon mit Sikaflex auf die Dächer unserer Wohnmobile geklebt-ohne Schrauben! Das war doch das geniale,denn jede Schraube im Dach ist doch eine Schwachstelle. Fenster haben wir auch eingeklebt. Ich habe von keinem meiner damaligen Womo-Kumpels irgendwann etwas negatives gehört. Auch damals gab es diese zwei Meinungen (nur kleben oder doch lieber zusätzlich schrauben)schon.

Gruß
Herbert :)

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campingfamilie
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Re: Dicht- und Klebemittel

Beitragvon campingfamilie » Montag 22. Februar 2016, 21:03

Einer meiner Opel-Kollegen (Roland aus Elmshorn) fährt seit kurzem einen Opel Blitz von 1972 mit
Reisemobil Ausbau.
Dort sind auch Solarplatten verbaut- das Reisemobil hat gar kein 220 V im Inneren!

Auch die sind nur geklebt worden (Anfang der 90er Jahre) und sind so bombenfest, das sie selbst Touren durch die Weiten Afrikas ohne Probleme überstanden haben.
Im Gegenteil: Die Idee, die Dinger zur Neulackierung abzunehmen, hat er inzwischen aufgegeben.

Kleben werde ich demnächst auch wieder einiges: Zusammen mit Dirk soll der Piper wiederbelebt werden.

ich bin sehr froh, mit Dirk jemanden zu haben, der diesen Umgang mit Klebern kennt und ich nicht nochmal meine Fehler wiederholen muss.

Mit dichten Grüßen

Thomas
Thomas
Für die Campingfamilie
Opel Admiral 1976, Opel Kadett 1987, Tabbert 660t EUROPA von 1972, Rapido Confort 1978, Eriba Troll 1978 und Ur-Klappfix von 1956


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